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Mittwoch, 9. Juni 2010

San Francisco

Hannes befindet sich gerade Mitten im Nirgendwo und nutzt die Zeit mal für den Artikel über San Francisco. Was ist passiert? Ich befand mich mittlerweile seit 1,5 Tagen im Bus von Calgary nach Toronto bis dieser in Whiteriver eine Panne erlitt. Jetzt wird uns ein Ersatzbus zugeschickt und das dauert auch mal seine 6-7 Stunden. Wenn man sowieso schon die letzten 2 Nächte nicht richtig geschlafen hat bzw. mal duschen konnte, ist meine Stimmung demnach aufm Höhepunkt :D. Ich hoffe, dass ich morgen gegen 15Uhr dann in Toronto ankomme...

Wie bereits erwähnt, lernte ich in Las Vegas die Nathalie kennen, die so freundlich war mich mit ihrem eigenen Auto nach San Francisco mitzunehmen. Super Sache, wenn man nicht auf einen Bus angewiesen ist und man überall anhalten konnte. Nach einer Stunde Fahrzeit durfte ich dann auch mal ans Steuer und den roten Flitzer über den Highway 15 jagen. Wir legten dann noch einen Zwischenstopp in Santa Barbara ein, ehe wir dann am nächsten Tag San Francisco erreichten. Das Wetter war natürlich nicht mehr so heiß wie in Las Vegas aber immer noch angenehm. Da wir erst spät in San Francisco ankamen und noch Probleme hatten ein Hostel zu finden, geschah nicht mehr viel am ersten Tag. Doch allein schon die Fahrt durch die Stadt machte Lust auf mehr. Manche von euch haben bestimmt den Film "Das Streben nach Glück" gesehen, wo man das auf und ab der Straßen erkennt.


Tag 2 begann mit Wäsche waschen, ehe ich mich dann mit einem anderen Deutschen aufmachte die Stadt zu erkunden. So ging es zur Fishermans Wharf, dem berühmten Pier 39. Hier erstrahlt ein kleines Dörfchen auf dem Hafensteg, welches zum Souveniers Shoppen und Essen einlädt.
Ich traf dann zufällig noch einen Dänen, den ich aus San Diego kannte und wir besichtigten zusammen den Coit Tower, wovon man eine gute Aussicht auf San Fran hat.
Am dritten Tag ging es zum berühmtesten Gefängnis der Welt - Alcatraz. Mehr als 1 Millionen Besucher zieht es jährlich auf die Insel, um den Zellblock zu besichtigen, wo einst Al Capone eingesperrt war. Die einstündige Audiotour brachte einen guten Einblick über das damalige Leben auf Alcatraz. Für den Nachmittag war eigentlich noch eine Fahrradtour mit Henrik (Däne) vorgesehen aber diese fiel aufgrund des schlechten Wetters ins Wasser.



Über mein Hostel hatte ich für die nächsten 2 Tage eine Tour in den Yosemite Nationalpark gebucht. Raus aus der Stadt und rein in die Natur. Eine sehr willkommene Abwechslung nach den Großstädten. Ein Guide führte dabei die 9-köpfige Gruppe zu den schönsten Ecken des Yosemite Nationalparks. Man besichtigte die Riesenmamutbäume und wanderte zu mehreren Wasserfällen und Seen. Als dann am Abschlusstag noch die Sonne rauskam, gelangen mir doch noch einige gute Schnappschüsse.




Back in San Fran, musste ich mich sputen, denn ich hatte nur noch diesen Tag um die Golden Gate Bridge zu sehen. Also Sportsachen angezogen, Rucksack aufgespannt und dann die 6km Joggingstrecke in Angriff genommen. Das berühmteste Bauwerk der Stadt von nahen zu sehen war phänomenal. So spazierte ich über die 2,8km lange Golden Gate Bridge bis zum Sonnenuntergang und machte mich anschließend auf den Rückweg, denn am nächsten Tag sollte die Reise schon weitergehen.



Da sich die Pläne weiterhin mit deren Nathalie's deckten, ging es also zurück Richtung Kanada...

Grüßerle euer Hannes

PS: @Stefan: Ich hab mir diesmal mehr mühe gegeben, ausführlicher zu schreiben :D

Samstag, 5. Juni 2010

Viva Las Vegas

Ich will mich kurz fassen: ES WAR ATEMBERAUBEND!

Für 3 Nächte ging es also in die Stadt der Hotels, Casinos und Partys. Es war glaube ich das einzige mal bis jetzt, dass es mich geärgert hat, dass ich nicht 21 war. Vielleicht auch besser so, sonst wäre einiges an Geld liegen geblieben. Trotzdem betrachte ich es als notwendig, irgendwann nochmal wiederzukommen.

So befand ich mich nun in Las Vegas und war auf den Spuren von "Ocean's Eleven" und dem Film "The Hangover". Mein Weg führte mich über den berühmten Strip von Las Vegas. Entlang der größten und beeindruckendsten Hotels der Welt, schoß ich in einer Nacht über 100 Fotos. Ich wüsste ehrlich gesagt nicht, in welches Hotel ich einchecken sollte. Hier mal eine kleine Auswahl. Welches ist denn euer Favorit? Ich tendiere zum New York - New York Hotel.


Mirage


Caesars Palace


Bellagio


Paris - Hotel


Luxor


New York - New York


MGM Grand


Excalibur

Und wenn ich schon gleich mal in der Nähe war, musste ich natürlich noch das Erlebnis des Grand Canyons mitnehmen. Über mein Hostel hatte ich eine geführte Tagestour gebucht. Mit nem Bus ging es übern Hoover Damm zum Southrim des Grand Canyons. Hier hatten wir dann 3 Stunden Zeit uns den National Park anzuschauen und entlang des Grand Canyons zu wandern.





Meinen Artikel möchte ich diesmal mit einem Video beenden. Der Brunnen kommt in der Abschlussszenen von "Oceans's Eleven" vor, als sich die 11 Helden trennen. Genießt die 4 Minuten!



In Las Vegas hatte ich die Ehre die Nathalie aus Deutschland kennen zu lernen. Sie war so freundlich und nahm mich nach San Francisco mit.... Fortsetzung folgt!

Liebe Grüßerle Hannes

Mittwoch, 26. Mai 2010

San Diego

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Bin ich zu faul oder zu beschäftigt? Ich glaube es ist eine Mischung aus beiden Optionen. Mittlerweile zähle ich stolze 16 unbeschriebende Postkarten aus den verschiedenen Orten zu meinem Gepäck. Geplant ist es sie hier in San Francisco in den Briefkasten zu werfen. Postmarken hab ich schon ;). Wer die Karte oben genauer studiert hat, dem wird aufgefallen sein, dass ich jetzt auch schon in Las Vegas und Santa Barbara war. Am liebsten würde ich euch jetzt gerne nen schicken Artikel über Las Vegas präsentieren aber ich will ja nicht die Ordnung verlieren und deswegen handelt dieser Artikel von meinem 4. Stop - San Diego!




San Diego liegt unweit der mexikanischen Grenze. Die Stadt erfreut sich ganzjährlich an der Sonne. Die Chance musste ich natürlich nutzen, um mir den ersten richtigen Sonnenbrand zu holen. Mission completed :D. Mein Hostel lag mitten in Downtown in der schönsten Straße der Stadt (Gaslamp-Quarter). Restaurant an Restaurant ließen ein gemütliches Flair aufkommen. Neben diesem netten Fleckchen hab ich auch noch Seaport Village für mich entdecken können. Als Vorzeige-Tourist und Sportfanatiker schaute ich mir die USS Midway (Flugzeugträger), La Jolla und ein Baseballspiel an.


Was soll ich sagen? 3 Stunden im Stadion zu sitzen und drauf zu warten, dass einer mal mit seinem Knüppel den Ball trifft ist dann doch nicht so spannend. Aber so hab ich das nun auch mal gesehen und kann das von meiner Do-To-Liste abhacken.


Desweiteren ging es mit 22 Hostelleuten nach Tijuana (Mexiko). Ich hätte mir die vom Hostel organisierte Tour anders vorgestellt. Nach 45 Minuten Zugfahrt stand ich dann in Mexiko. Der Kontrast zu den Vereinigten Staaten war extrem. Bettelnde Kinder und schmutzige Straßen überschatteten die Freude über die günstigen alkoholischen Genussmittel. Als uns nachts dann die Polizei noch zum Schutz bis zur Grenze begleitete stand für mich fest, dass ich nicht nochmal hierher muss.
Von daher; Mir gehts gut, ich lebe noch und freut euch auf den baldigen Vegas-Artikel ;)

Grüßerle euer Hannes




Mittwoch, 19. Mai 2010

Third Stop - Los Angeles

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Servus :)

Ach du jeh. Ich schaue aufs Datum und sehe, dass ich in einem Monat und 4 Tagen schon ins Flugzeug gen Heimat steige. Aber bis dahin gibts noch einiges anzuschauen. Morgen werde ich San Diego verlassen und mich in Richtung Nordwest begeben. Doch jetzt möchte ich erst noch ein paar Zeilen über Los Angeles loswerden.

Für zwei Nächte ging es also in die Stadt der Stars und Sternchen. Der Unterschied zu Hawaii war extrem. Gestresste Leute, hupende Autofahrer und die Größe der Stadt stehen daher im Gegensatz zum gechillten Leben auf Hawaii.




Am ersten Tag ging es nach Beverly Hills und nach Hollywood. Ein bisschen enttäuscht war ich vom Walk of Fame, wo die Stars ihre Sternchen haben. So war ein Abschnitt doch ein wenig runtergekommen und mit mehreren Sexshops versehen. Ich hätte mir das irgendwie doch besser gestalteter vorgestellt. Ehrlich gesagt kannte ich auch nur wenige Leute, die dort verewigt waren aber an Winnie The Pooh konnte ich mich schon noch erinnern :)



Am zweiten Tag hieß es dann Adrenalin pur. Wer Rollercaster Tycoon mal gespielt hat, dem müsste eigentlich Six Flags was sagen. Hier findet man die besten Achterbahnen der Welt und das kann ich nach meinem Besuch bestätigen. Am Ende war ich alle gefahren, die mit "Extrem Thrill" gekennzeichnet waren und hatte das ein oder andere mal dieses bekannte Gribbeln im Bauch.



Fazit: LA hab ich nun mal gesehen aber nochmal müsste ich da nicht hin.

Grüßerle euer Kalifornien-Hannes

Freitag, 14. Mai 2010

Zusammenfassung Hawaii

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Sagt nix!!! Mir ist bewusst, dass ich mit meiner Schreiberei ganz schön hinterher hänge, aber ich werde mich jetzt bessern. Ich war die letzten 2 Nächte in Los Angeles und befinde mich nun in San Diego, nahe der mexikanischen Grenze. Im heutigen Artikel möchte ich allerdings erstmal Hawaii aufarbeiten.

Wo fang ich am besten an? Hawaii war klasse. Top - Highlights auf Hawaii waren der Besuch von Pearl Harbor und eines aktiven Vulkans.

In Pearl Harbor erfuhr man nicht nur was über den geschichtlichen Hintergrund, sondern konnte auch ein amerikanisches U-Boot und Schlachtschiff besichtigen. Beim Schlachtschiff handelt es sich um die USS Missouri. Sie war im 2.Weltkrieg als auch im Golfkrieg im Einsatz. Beeindruckend, wie so ein Schiff aufgebaut ist. Ich mein das Ding hatte seine eigene Bäckerei und wenn man erfahren hat, was da täglich an Vorräten verbraucht wurde. Sehr, sehr interessant!

Genauso interessant war der Volcano-Park. Heiße Angelegenheit, wenn ihr mich fragt :D. Der Mensch ist einfach so machtlos gegen Mutternatur. Ganze Dörfer und Landstreifen wurden durch Lava zerstört und ausgelöscht. Was zurückbleibt ist eine schwarze Wüste mit sehr fruchtbaren Boden. Im Moment gibt es einen aktiven Krater auf Hawaii. Reinschauen durfte ich nicht aber zu mindest konnte ich aus sicherere Entfernung den Lavastrom betrachten.





Soweit dazu und demnächst folgt der Bericht über LA. Bis dahin haltet die Ohrensteif.

Grüßerle euer Hannes





Sonntag, 2. Mai 2010

Second Stop - Hawaii

Servus!

Genauso wie viele andere Work & Traveler, die sich in Kanada an der Westküste aufhalten, zog es auch mich nach Hawaii. Nach 6 Stunden Flug erreichte ich schon mein Ziel. Was soll ich großartig sagen? Für mich hat der Sommer begonnen und mein mp3-playa wurde auf Reggae umgestellt.Wettermäßig kann man sich nicht beschweren bei 25°C im Durchschnitt. Leider schweben mir oben am Himmel zu viele Wolken rum aber kann man halt nicht ändern um die Jahreszeit - Sonnenbrand holt man sich ja sowieso =). An Hawaii beeindrucken mich ja nicht nur die schönen Sandstrände, sondern vor allem die Natur. Alles grünt, Palmen über Palmen, faszinierende Gebirgszüge und einzigartige Tiere machen Hawaii zu einem atemberaubenden Erlebnis. Hier mal eine kleine Auswahl aus meinem Foto-Archiv. Berichte zu den Ausflügen, die ich hier unternommen habe, folgen dann demnächst.









Also Ohren steif halten und bis demnächst

Grüßerle euer Hannes

Samstag, 24. April 2010

First Stop - Vancouver

Seid gegrüßt,

ich befinde mich gerade aufm Flughafen in Vancouver und warte auf mein Flugzeug. Neben mir eine leere Tüte, wo einst noch mein Large Ham & Swiss Sandwich von Tim Hortons drin war. Ein Genuss, bloß war ich mal wieder zu doof zum Essen und hab mich bekleckert. Super!! Ach und nein, ich werde nicht nach Hause kommen, sondern fliege erstmal in die Sonne. Die letzten 4 Tage sind wieder rasend schnell vergangen. Ich hatte einen schönen letzten Tag am Mittwoch in Victoria. So ging es auf den Mt. Douglas und später noch ins Schwimmbad. Abgerundet wurde der Abend noch mit ein paar Bierchen. Natürlich hab ich mich noch artig bei allen verabschiedet (Freunde ausm Hostel, McDonalds) - Komischer Abschied. Als ich dann Donnerstag in den Bus einstieg, wusste ich, dass das Kapitel Victoria jetzt geschlossen ist für mich. Gleichzeitig realisierte ich, dass meine ganzes Jahr sich langsam dem Ende zu neigt. 2 Monate noch reisen und dann geht es auch schon nach Hause.
Jedenfalls ging es am Donnerstag nach Vancouver. Hier ruhte ich mich vor dem strafen Programm aus, das jetzt vor mir liegt. Im Hostel traf ich mich mit Julian einem alten Weggefährten von Oktober/November 2009. Jeder hat natürlich seine eigene Geschichte zu erzählen, was in den letzten 6 Monaten passiert war. Am Freitag passierte nicht viel. So gingen wir (ein paar Leute ausm Hostel) in eine Bar, um uns das Spiel der Vancouver Canucks anzusehen. 7:2 lautete der Endstand nach 60Minuten!
Heute früh hatte ich dann noch gut gefrühstückt und dann gings zum Flughafen und nun sitze ich hier und warte darauf, dass ich endlich an Bord gehen darf.
Wem es übrigens noch nicht aufgefallen ist, ich hab mein Blogdesign geändert. So könnt ihr jetzt über die große Karte meine Reiseroute verfolgen. Viel Spaß dabei und ich meld mich dann wieder.

Also haltet die Ohren steif!
Grüßerle euer Hannes