Nun ging es also zurück nach Kanada. 2 Wochen Kalifornien/Vegas waren im Fluge vergangen und zurück blieben die Erinnerungen an eine geile Zeit und die vielen tollen Menschen, die man unterwegs kennengelernt hatte. Mehr als 1600km lagen vor Nathalie, mir und Federico, ein 20jähriger Spanier, der uns nun begleitete.
Da wir San Francisco erst gegen Mittag verlassen konnten, fuhren wir am ersten Tag bis an die Grenze zum Bundesstaat Oregon. In Crescent Ville wurde das Auto am Strand geparkt und man machte es sich im roten Flitzer gemütlich, um für ein paar Stunden die Augen zu schließen. Am nächsten Tag führte uns unser Weg bis nach Portland. Da Federico hier noch ein paar Leute kannte, nächtigten wir in einer riesigen WG, wo anscheind selbst die Mitbewohner den Überblick verloren hatten, wer überhaupt gerade hier wohnt. Von Portland selbst hatten wir nix gesehen, da es am Abreisetag regnete und wir geplant hatten noch bis nach Vancouver zu fahren. Mit einem 4 stündigen Aufenthalt in Seattle erreichten wir dann kurz vor 22 die kanadische Grenze. Wiederum war es Federico, der eine nette Familie in Nord-Vancouver kannte, die uns für die Nacht bei sich schliefen ließ.
Eigentlich war ich nach Vancouver gefahren, weil ich dort meinen letzten Paycheck abholen wollte aber meine Organisation hatte diesen nach Hause geschickt. Ganz klasse...ich bin mir eigentlich ziemlich sicher, dass ich ihnen gesagt hatte, dass ich diesen Anfang Juni abholen kommen würde. Nichtsdestotrotz lud ich mein Handy auf, besorgte mir kanadisches Geld, verabschiedete mich von Nathalie und setzte mich dann abends in den Bus nach Banff.
Jawohl - Banff!!! Meine alte Liebe. Ich musste nochmal zurück um mich von ihr zu verabschieden. Für 3 Nächte checkte ich im Samesun Hostel in Banff ein. Es war die beste Zimmerbesetzung, die ich je hatte. 6 Alleinreisende und jeder aus einem anderen Land (Japan-Polen-Kanada-Frankreich-Brasilien-Deutschland). Man ging gemeinsam wandern (Lake Minnewanke, Johnston Canyon) und ließ den Abend bei gemütlicher Musik und dem ein oder anderen Bier ausklingen. Einen kurzen Abstecher bei meinen alten Arbeitskollegen ließ ich mir natürlich auch nicht nehmen.


zwei einhalb tage busfahren...iiihhh :-/
AntwortenLöschenGut, dass der Spanier ale Leute in Amerika/Kanada kennt.:-)
AntwortenLöschenSag mal vom Busfahren hast du dann sicher genug, oder?
und wenn dann noch der bus kaputt geht...
AntwortenLöscheneinfach intressant! respekt!
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