Mit großer Freude kann ich die Nachricht überbringen, dass ich heute meine 22 Postkarten abgeschickt habe. Es müsste jetzt quasi jeder eine bekommen, der damals seine Adresse abgegeben hatte. Wenn nicht tut es mir sehr leid, dass ich die Person vergessen haben sollte!
Weiterhin kann ich meine verbleibenden Tage schon an einer Hand abzählen. Da ich gewillt bin, vor meinem Abflug den letzten Artikel auf diesen Blog zu veröffentlichen, gibt es jetzt quasi jeden Tag nochmal was zu lesen. Also es lohnt sich, öfters vorbei zu schauen =).
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Von Toronto aus dauerte es circa 2 Stunden, bis wir den Ort Niagara Falls erreichten. Nachdem wir alle 4 im Hostel eingecheckt hatten, machten wir uns gleich auf den Weg zu dem Naturspektakel. Ich hatte mich vorher nicht großartig über den Ort informiert und so war ich doch sehr überrascht, was meine Augen zu sehen bekamen - Klein Las Vegas.
Man kam sich vor wie auf einem Rummelplatz. Alles leuchtete in verschiedenen Farben und man fand ein Riesenrad, Casinos und andere Attraktionen vor!
Als Tourist macht man natürlich die berühmte "Maid of the Mist Tour". Dabei bekommt man einen sexy Regenmantel in blau übergestülpt und fährt dann eine halbe Stunde entlang der Niagara Fälle.
Sehr beeindruckend, wie so viel Wassermasse den Berg herunterfällt. Zum Glück schien die Sonne intensiv und so machte uns die kostenlose Dusche nix aus. Außerdem war ich mit meinem Handtuch bestens drauf vorbereitet, die Haare schnellst möglich wieder zu trocknen. Vielen Dank an die drei Damen für das Geschenk :)
Nach einer kleinen Wanderung und einem guten Abendbrot ging es abends dann zum Feuerwerk über den Wasserfällen. Mir fehlte hierbei die musikalische Untermalung und so bestand es leider nur aus BOOM BOOM und ein paar bunten Farben. Die dortige Menschenmasse verschwand prompt wieder und mit ein paar kleinen Handgriffen an meiner Kamera, konnte ich dann diese Aufnahme von den beleuchteten Wasserfällen erstellen.
Am nächsten Tag verabschiedeten Jonas und ich uns bei den Mädels und wir machten uns auf in das 9 Stunden entfernte Ottawa, der kanadischen Hauptstadt. Ohne Plan und Orientierung fanden wir dann doch relativ schnell einen Schlafplatz - das Gefängnis von Ottawa. Besser gesagt das alte Gefängnis. Hier befindet sich nämlich das HI-Hostel und so ist es schon ziemlich witzig, wenn man dann in Zelle 2 schlafen darf.
Am nächsten Tag stand uns dann nur der Vormittag zur Stadtbesichtigung zur Verfügung. Bei knallender Hitze schlenderten wir dann am Parlamentsgebäude entlang und liefen durch die Straßen Ottawas. Püntklich zum Anstoß des deutschen WM-Spiels nahmen wir dann in einer Bar platz und bejubelten den verdienten 4 - 0 Erfolg.

